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Willkommen in der Sammlung Kindheit und Jugend
 Die Webseite des Vereins der Freunde des Museums für Kindheit und Jugend im Stadtmuseum e.V.

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Ausstellungen


Frag deine Stadt !

Frag deine Stadt !  Berlin für junge Entdecker - Eine Ausstellung
für Kinder von 8 bis 12 Jahren und die ganze Familie.

50 Pferde oder 1.000 Schweine

Das hätten wir vor gut 1.000 Jahren für den slawischen Silberschatz bekommen. Heute können wir ihn für kleines Geld im Märkischen Museum bewundern. Bevor sich die Slawen in Berlin niederließen, waren sie jedoch längst da, die ersten Berliner: Wolf, Biber und Braunbär. In „Frag deine Stadt !“ sind sie nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören und über ausliegende Felle sogar zu spüren.
Wer außerdem wissen will, wie ein Fuchs Berlin erlebt, ist an der Riechstation mit Gerüchen von Stadtwiese bis Imbissbude genau richtig.

14 Tore und 14 km Mauer

Bis auf das Brandenburger Tor sind Berlins Stadttore schon lange verschwunden, im Halleschen oder Schlesischen Tor als U-Bahnstationen aber noch sehr präsent.
Weil Berlin im 18. Jahrhundert aus allen Nähten platze, musste die Festungsanlage mit Wassergraben und Zugbrücken einer 14 km langen Zollmauer weichen. Auch diese Mauer sollte jedoch fallen.
Im großen Stadt- modell steht sie noch, so wie manch andere Kirchen, Brücken und Stadttore.

1 Scharfrichter und unendliche Qualen

Wenn wir wie gerädert sind oder uns jemand die Daumenschrauben anzieht, hat das einen handfesten Hintergrund. Mittelalterliche Folterwerkzeuge und die lange Bank aus der Gerichtslaube erwecken in der Ausstellung einige Sprichwörter zum Leben. Dass Scharfrichter die Wunden, die sie mit der Folter schlugen, auch wieder heilten und selbst Tiere vor Gericht standen, all das und mehr im Märkischen Museum.

250 Jahre Geduld und späte Einsicht

25 Jahrzehnte länger als Jungen mussten Mädchen warten, bis sie in Berlin zur Schule gehen durften. Im 19. Jahrhundert war es endlich so weit, doch von Gleichberechtigung keine Spur: Schulfächer, Schulen, selbst Eingänge, Schulranzen und Bestrafungen gab es stets zweierlei. Ziemlich lange dauerte es auch, bis Mädchen weite Kleider und Jungen kurze Hosen tragen durften. Erst vor 150 Jahren blieben ihnen Mieder und Reifröcke sowie Frack und Uniform erspart.

1 Million Krebse und 1 Liter pro Stunde

In London oder Paris waren sie eine heiß begehrte Delikatesse: Edelkrebse aus der Spree. Eine eingeschleppte Krankheit beendete diesen Triumphzug und die Wasserqualität tat ihr Übriges. Da kann auch die fleißigste Muschel, die einen Liter Wasser pro Stunde säubert, nicht viel ausrichten. Was wir tun müssten, um die Spree wiederzubeleben und selbst darin baden zu können, dazu liefert „Frag deine Stadt !“ ein paar sehr originelle Ideen.

Den Ausstellungsflyer als PDF runterladen


 Hier noch weitere Bilder - zum Vergrößern bitte anklicken !

Bär
Ein Braunbär im Museum - 
Einer der ersten Berliner Bewohner,
© Stadtmuseum Berlin | Foto:Philip Dera



Wo Fernsehturm?
Und wo ist jetzt der Fernsehturm ?
© Stadtmuseum Berlin | Foto:Philip Dera





Zusammen mit Mama in der historischen Schulbank sitzen.
In „Frag deine Stadt !“ kein Problem.
© Stadtmuseum Berlin | Foto:Philip Dera


Die Leseecke in „Frag deine Stadt !“ lädt zum Schmökern und Ausruhen ein.
Foto:Martina Weinland



 Für den Inhalt der Webseiten zeichnet die Leiterin, Frau Dr. Martina Weinland, verantwortlich.